++ EIL ++
  • Was wäre eine Meisterschaft ohne Bierdusche für den Trainer? Jochen Seitz (links vorne) ist der Meister-Coach im zweiten Jahr in Folge.
  • Die Mannschaft feiert nach dem 5:2-Sieg gegen Magdeburg ll die Meisterschaft.
  • Lok Leipzig ist im weiten Jahr in Folge Meister der Regionalliga-Nordost.
  • Ab zu den Fans: Die Mannschäft lässt sich von den Zuschauern feiern.

Sie haben es wieder getan: Lok Leipzig ist Meister!

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Die Loksche hat es geschafft! Nach einem wilden 5:2-Erfolg gegen Magdeburg ll feiert Lok die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost. Vor 8.985 Zuschauern ließ sich die Loksche anschließend zum Meister krönen - das zweite Jahr in Folge.

Jena führt früh, Lok mit Problemen

Die Stimmung war gut im Bruno-Plache-Stadion, doch in der 24. Minute wurde es dann ruhig. Magdeburgs Stürmer Frenzel traf sehenswert zum 0:1.

Im Parallel-Spiel in Jena war die Situation bereits zeitig geklärt – sie führten schon nach einer halben Stunde mit 2:0 gegen Erfurt. Die Ausgangslage war also klar: Die Loksche brauchte einen Sieg für die Meisterschaft.

In der 39. Minute wurde es dann laut, der Ball lag im Netz der Gäste. Adetula traf aus gut 17 Metern. Doch zuvor pfiff Schiedsrichter Tennes ab – Foul! Es ging mit 0:1 in die Kabine.

Vier Tore in 16 Minuten

Halbzeit zwei gönnte sich zu Beginn keine Verschnaufspause: Schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff kam Lok zum Ausgleich. Adetula markierte sein 16. Saisontor – und es sollte nicht das letzte sein.

Der Ausgleich hielt jedoch nicht lang. Die gäste kamen prompt zur erneuten Führung. Durch einen Abstimmungsfehler in der Lok-Defensive erzielte Frenzel den Doppelpack – 1:2.

Doch das war's noch nicht in der turbolenten Anfangsphase der zweiten Hälfte. Leipzigs Offensiv-Star Adetula bekam den Ball kurz vor dem Sechzehner, dribbelte an einem Gegenspieler vorbei, legte sich den Ball zurecht und traf traumhaft zum 2:2, alles wieder offen!

Lok-Führung dank Elfmeter

In Jena blieb alles beim alten. Die Thüringer machten ihre Hausaufgaben und gewannen gegen Erfurt mit 2:0. Die Loksche brauchte also auch einen Sieg, um Meister zu werden.

Und die Chance auf die Führung gab es dann in der 63. Minute: Kapitän Ziane wurde im Strafraum gehalten, der Schiedsrichter überlegte nicht lange und zeigte auf den Punkt: Elfmeter. Abderrahmane übernahm Verantwortung und netzte zum 3:2 ein. Stand jetzt ging die Meisterschaft nach Pobstheida.

Meistertitel verteidigt

Die Blau-Gelben hatten nun Blut geleckt, von Magdeburg kam fast gar nichts mehr. Der starke Cevis wurde nach einem starken Lauf in die Tiefe von Öztürk bedient. Vor dem Tor blieb Cevis cool und erzielte das 4:2. in der 69. Minute.

Den Schlusspunkt setzte erneut Cevis, der kurz vor Schluss zum 5:2-Endstand einnetzte. Lok träumt damit weiterhin vom Aufstieg in die dritte Liga. In der Aufstiegsrelegation treffen sie in über einer Woche auf die Würzburger Kickers.

 


 


 

 

Audio:

Lok-Trainer Jochen Seitz:
Lok-Star Ayodele Adetula glänzte mit einem Doppelpack:
Mittelfeldmann Dorian Cevis erzielte Treffer vier und fünf:
Verteidiger Laurin von Piechowski musste verletzungsbedingt raus: