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Nach Becherwurf auf FSV-Busfahrer: Lok Leipzig muss Geldstrafe zahlen
Nach dem Becherwurf auf den Busfahrer des FSV Zwickau beim Spiel gegen Lok Leipzig hat der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) Strafmaß festgelegt. Demnach muss der Leipziger Verein eine Geldstrafe von 4.000 Euro zahlen - wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger.
Ursprünglich hatte eine Strafe von 10.000 Euro im Raum gestanden, diese wurde aber reduziert, weil der Verein den Täter ermitteln konnte. Außerdem hatte Lok Leipzig bereits Konsequenzen gezogen und für das erste Heimspiel im neuen Jahr gegen Hertha Zehlendorf keine Tageskarten für die Gegengerade verkauft. Das Sportgericht wies darauf hin, dass ein wiederholtes Fehlverhalten der Fans künftig auch mit einem Zuschauerausschluss bestraft werden könne.
Der Busfahrer des FSV Zwickau wurde bei dem Vorfall im Dezember am Kopf verletzt und musste ärztlich behandelt werden.
