„MT 15“ auf Distanz - keine Sichtungen mehr bei Zittau
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Ein anfangs zutraulicher Wolf bei Zittau hält sich offenbar inzwischen von Menschen fern. Es gebe keine Meldungen von auffälligen Sichtungen, erklärte das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Es deute vieles darauf hin, dass die Vergrämung des Welpen aus dem Rudel Großhennersdorf erfolgreich gewesen sein könnte.
„MT 15“, so die Bezeichnung des Wolfs, hatte sich im November und Dezember immer wieder Menschen genähert, wollte mit ihnen spielen, lief ihnen nach. Daraufhin wurde das zutrauliche Tier mehrmals durch lautes Schreien verjagt. Ein Funksender, den er trägt, sendet regelmäßig die Standorte. Er ist derzeit vorwiegend in der Dämmerung und nachts unterwegs, meist im Wald.
