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Mobiler Präventionszug informiert Jugendliche über Drogen und Sucht

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Der „Revolution Train“ ist in dieser Woche in der Region unterwegs. Am heutigen Donnerstag macht der mobile Präventionszug Station in Görlitz. Am Freitag, 4. September, steht der Zug in Zittau. Im Mittelpunkt steht die Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen.

Auf mehreren speziell umgebauten Eisenbahnwaggons erleben die Besucher eine Geschichte, die zeigt, wie aus Neugier, Gruppendruck oder einer scheinbar harmlosen Entscheidung der Einstieg in den Drogenkonsum entstehen kann. Filme und interaktive Stationen machen dabei die möglichen Folgen von Sucht und Abhängigkeit anschaulich.

Dabei geht es nicht nur um die Gefahren verschiedener Drogen. Die Jugendlichen sollen sich auch mit ihren eigenen Entscheidungen auseinandersetzen und darüber nachdenken, wie sie mit Gruppendruck umgehen können und welche Alternativen es zum Konsum gibt.

In Zittau richtet sich das Angebot vor allem an Schulklassen. Auch in Görlitz ist der Besuch des Revolution Train in die örtliche Suchtprävention eingebunden. Fachkräfte können dabei mit den Jugendlichen über ihre Erfahrungen, Fragen und mögliche Hilfsangebote ins Gespräch kommen.

Das Konzept setzt bewusst auf eine ungewöhnliche Form der Prävention: Statt ausschließlich über Drogen zu informieren, sollen die Jugendlichen die Folgen anhand einer Geschichte selbst erleben und dadurch zum Nachdenken angeregt werden.

Der Revolution Train ist seit mehreren Jahren in verschiedenen europäischen Ländern unterwegs und wird von lokalen Einrichtungen der Suchtprävention begleitet. Ziel ist es, Jugendliche frühzeitig zu erreichen, Risiken sichtbar zu machen und ihnen Anlaufstellen zu zeigen, wenn sie selbst oder Menschen in ihrem Umfeld Probleme mit Sucht und Drogen haben.

Audio:

Mario Häser , Vorstand Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien