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Ministerium: „Wölfe unterstützen Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest“

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Nach dem Fund eines mit dem Schweinpest-Virus infizierten Wildschweins im Kreis Görlitz laufen noch die Untersuchungen zur Herkunft des Tieres.  In den Königshainer Bergen – dem Fundort des Schwarzkittels – wird unterdessen nach weiterem Schwarzwild gesucht. Im Einsatz sind sogenannte Kadaversuchhunde-Gespanne und Drohnen. 

Jäger halten Augen und Ohren auf. Sie wurden aufgerufen, Schwarzwild in der Region verstärkt zu schießen und Proben von erlegten Tieren rasch an die Landesuntersuchungsanstalt zu schicken. 

Das in dieser Woche gefundene tote Wildschwein wies Fraßspuren auf, die auf Wölfe hindeuten, bestätigte uns das Sozialministerium. „Die Gefahr der Verschleppung von Kadaverteilen über kurze Distanzen ist nicht völlig ausgeschlossen.“

Das Ministerium beruhigte zugleich:  Wölfe unterstützten eher die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest, indem sie Kadaver und damit auch das Virus – so wörtlich - „aus dem Wald räumen“.