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Messer an Dresdner Gymnasium: Täter muss in die Psychiatrie

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Nach dem Messer-Zwischenfall am St.-Benno-Gymnasium in Dresden ist der Tatverdächtige in der Psychiatrie untergebracht worden. Laut Polizei gibt es Anhaltspunkte, dass der 42-Jährige Deutsche schwer erkrankt ist. 

Der Mann hatte am Donnerstag vor dem Gymnasium eine Passantin und eine Gruppe von fünf Schülern mit einem Messer bedroht. Als die Schüler ins Gebäude flüchteten, verfolgte sie der Mann und hielt auch noch einem Lehrer das Messer unter die Nase. Bei der Festnahme wehrte er sich und versetzte einem Polizisten einen Kopfstoß gegen die Stirn. 

Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden ermitteln gegen den 42-jährigen wegen des Verdachts der Bedrohung, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und der Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft hat am Freitag beim zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Dresden beantragt, die einstweilige Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus anzuordnen. Der Beschuldigte soll noch am Freitag dem zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden vorgeführt werden. 

Vorbestrafter Mann war auf Bewährung entlassen worden 

Der Beschuldigte ist bereits vorbestraft. In einem anderen Verfahren war gegen ihn die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet worden. Die dort angeordnete Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus wurde von der zuständigen Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Görlitz in Bautzen Ende 2023 zur Bewährung ausgesetzt. Die Bewährungszeit ist noch nicht abgelaufen. Der Beschuldigte steht zudem unter Führungsaufsicht.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden und der Polizeidirektion Dresden dauern an.