++ EIL ++

Mehr Pacht für Leipziger Kleingärten

Zuletzt aktualisiert:

Wer in Leipzig einen Kleingarten auf städtischem Grund gepachtet hat, muss sich ab 2027 auf höhere Kosten einstellen. Die Stadt plant, den Pachtzins zum 1. Januar 2027 anzuheben. Darüber muss der Stadtrat allerdings noch entscheiden.

Konkret soll die Pacht von bislang rund 12 Cent auf 21 Cent pro Quadratmeter und Jahr steigen. Für eine durchschnittliche Kleingartenparzelle mit 250 Quadratmetern bedeutet das Mehrkosten von etwa 22 Euro pro Jahr.

Erste Anpassung seit knapp 3 Jahrzehnten

Nach Angaben der Stadt ist es die erste Anpassung seit 1998. Hintergrund seien die allgemeinen Preissteigerungen der vergangenen Jahrzehnte. Die neue Pacht orientiere sich außerdem an einem Gutachten des Gutachterausschusses, der den gesetzlich zulässigen Höchstpachtzins ermittelt hat.

In Leipzig gibt es rund 1.200 Hektar Kleingartenflächen, davon befinden sich etwa 800 Hektar im Eigentum der Stadt. Die meisten Flächen sind über den Stadtverband Leipzig der Kleingärtner sowie den Kreisverband Leipzig der Kleingärtner Westsachsen verpachtet.

Trotz der Erhöhung betont die Stadt, dass Kleingärten in Leipzig im Vergleich weiterhin günstig bleiben. Die zusätzlichen Einnahmen sollen in den städtischen Haushalt fließen, aus dem unter anderem auch die Förderung des Kleingartenwesens finanziert wird.