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Mehr als eine Million Euro der Stadt Cottbus schuldig geblieben

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Cottbus ist im vergangenen Jahr auf offenen Forderungen von fast 1,2 Millionen Euro sitzengeblieben.  Es habe sich überwiegend um nicht gezahlte Steuern gehandelt, so Stadtsprecher Jan Gloßmann. Die Forderungen wurden größtenteils in Insolvenzverfahren angemeldet. 

Der Schuldner unbekannt verzogen oder verstorben, vom Konto nichts zu holen, kein Lohn, der gepfändet werden kann – in diesen Fällen ging die Stadt leer aus. Die Forderungen wurden, wie es im Verwaltungsdeutsch heißt, „niedergeschlagen“.  Schuldner sollten sich aber nicht zu früh freuen. Geht es ihnen wieder besser, also sind sie bei Kasse, steht die Stadt wieder auf der Matte. Werden bei Verstorbenen Erben ermittelt, sind sie dran. Es sei denn, sie haben das Erbe ausgeschlagen.