- Nico Vassiliadis (IGBCE), Ministerpräsident Dietmar Woidke, LEAG-Kraftwerksleiter Jänschwalde Robert Brandt und LEAG-Personalvorstand Jörg Waniek (v.l.n.r.) schneiden gemeinsam die Torte an.
- Kraftwerk Jänschwalde
Leag und Politik feiern Grundsteinlegung von Kraftwerk Jänschwalde vor 50 Jahren
Geburtstagsfeier mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Heute fast auf den Tag genau vor 50 Jahren ist der Grundstein für das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde gelegt worden. Ministerpräsident Dietmar Woidke sprach von einem „jahrzehntelangen Pfeiler der ostdeutschen Energieversorgung“.
„Als Lausitzer verbinde ich mit dem Blick auf die Türme des Kraftwerks Jänschwalde immer den Begriff Sicherheit. Das Kraftwerk steht seit 50 Jahren für eine sichere Energieversorgung und für sichere Arbeitsplätze, für Wertschöpfung und Wohlstand.“
Nach dem beschlossenen Kohleausstieg läuft derzeit die schrittweise Transformation des Standorts: Aktuell sind noch 1.500 Megawatt Leistung am Netz, Ende 2028 folgt die endgültige Stilllegung. LEAG-Personalvorstand Jörg Waniek betonte, dass kein Mitarbeiter ins Bergfreie fallen werde.
Auf dem Gelände starten noch in diesem Sommer die Bauarbeiten für das bundesweit größte Batteriespeichercluster Deutschlands. Geplant ist auch die Errichtung einer Power-to-Heat-Anlage am Standort, die für eine regionale klimafreundliche Fernwärme-Versorgung der Stadt Cottbus ans Netz gehen soll.

