Leag-Betriebsrat schlägt Alarm
Der Leag-Konzernbetriebsrat warnt vor einem vorzeitigen Scheitern der Energiewende in den ostdeutschen Revieren. Grund dafür seien aktuelle Pläne der Bundesnetzagentur zu den Einspeisenetzentgelten, die Investitionen in dringend benötigte Batteriespeicher faktisch blockieren. Die Arbeitnehmervertreter kritisieren, dass durch komplexe und unkalkulierbare Kostenfaktoren sowie eine Bevorzugung von Standorten im Süden und Westen der Osten systematisch benachteiligt werde.
Ohne den schnellen Ausbau von Speichertechnologien ließen sich die massiven Preisschwankungen am Strommarkt nicht bändigen, was letztlich die Bürger über steigende Rechnungen teuer bezahlen müssten. Gleichzeitig gefährdedie regulatorische Blockade tausende gut bezahlte Industriearbeitsplätze und die Versorgungssicherheit in der Region.
Der Betriebsrat fordert von der Politik nun eine klare Antwort und faire Wettbewerbsbedingungen, damit der politisch verordnete Strukturwandel in der Lausitz nicht zur Sackgasse wird.
