- Der Initiator der Petition Torsten Küllig mit Baubürgermeister Stephan Kühn
Kühn prüft Härtefallregelung beim Bewohnerparken
In den Streit um das Bewohnerparken in Dresden kommt Bewegung. Baubürgermeister Kühn stellte bei einer Bürgeraktion vorm Stadtforum die Prüfung einer Härtefallregelung in Aussicht. Er will dazu Erfahrungen in anderen Städten auswerten.
Eine Dresdner Petition wendet sich gegen die Erhöhung der Parkgebühren und damit auch gegen eine Benachteiligung von Bewohnern, die ihre Autos in den Wohnquartieren abstellen. Hat zum Beispiel eine Familie zwei Fahrzeuge, aber nur einen privaten Stellplatz, erhält sie für das zweite Fahrzeug trotzdem keinen Bewohnerparkausweis. Bei täglichem Parken in der Tarifzone 1 würden dadurch künftig über 4.000 Euro im Jahr anfallen - ohne Anspruch auf einen festen Stellplatz.
„Zunächst einmal freue ich mich, dass Herr Kühn mit mir ins Gespräch gekommen ist und erstmals eine konkrete Perspektive für die betroffenen Bewohner in Erwägung zieht“, erklärt Torsten Küllig, der die Petition gestartet hat. „Entscheidend ist jetzt, dass aus der mündlichen Verständigung eine nachvollziehbare Regelung entsteht“
