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Kreistag fordert: Berufsschulen müssen bleiben!

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Der Kreistag in Pirna fordert den Erhalt der Beruflichen Schulzentren im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Eine entsprechende Resolution wurde von allen Fraktionen und Gruppen unterzeichnet. Sie richtet sich gegen den Teilschulnetzplan des Kultusministeriums. Darin werden mehrere Ausbildungsgänge in Pirna und Freital-Dippoldiswalde in Frage gestellt. Der Kreistag warnt vor einer Verlagerung aus dem ländlichen Raum in die Ballungszentren. Ausbildung dürfe nicht zur Standortfrage werden. 

„Der Kreistag lehnt den Arbeitsentwurf des Teilschulnetzplans entschieden ab“, heißt es in der Resolution. Die Fraktionen fordern den Freistaat auf, die drastischen Einschnitte - wie geplante Schließungen, Verlagerungen und Aufhebungen von Schularten und Ausbildungsgängen - nicht in den Anhörungsentwurf aufzunehmen. „Wir fordern gleiche Bildungschancen und eine verlässliche, wohnortnahe Beschulung für Jugendliche im ländlichen Raum. Der Landkreis hat in den vergangenen Jahren massiv in die Infrastruktur investiert - so beispielsweise rund 300.000 Euro in moderne Ausbildungskapazitäten für den Erziehernachwuchs am BSZ Pirna. Diese Investitionen dürfen nicht durch kurzsichtige Planungen entwertet werden.“