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Schulessen wird günstiger, aber nicht überall

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Gute Nachrichten für Familien in und um Dresden! Nach dem Beschluss zur Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie wird bei einigen auch die Verpflegung in Kitas und Schulen günstiger. 

So senken zum Beispiel die Anbieter Menüpartner und Gourmetta zum 1. Januar die Preise für ihr Essen, wenn auch nur geringfügig. Es sind kleine Cent-Beträge, aber immerhin. 

„Wir sehen diese Preisanpassung als schöne Gelegenheit, Familien zu entlasten und gleichzeitig weiterhin mit viel Sorgfalt, Qualität und Herz für eine verlässliche und kindgerechte Verpflegung zu sorgen“, heißt es von Gourmetta.

Kostendruck bei Catering-Firmen steigt immer weiter

Andere Caterer, wie Vielfaltmenü, verzichten darauf, weil die Kosten für Material, Energie und Personal immer weiter nach oben klettern. Ab dem 1. Januar 2026 steigen zum Beispiel der gesetzliche Mindestlohn um 8,42 Prozent sowie die nationale CO₂-Bepreisung um bis zu 18,2 Prozent. 

„Die steuerliche Entlastung kompensiert diese strukturellen Mehrbelastungen rechnerisch teilweise, sie eröffnet jedoch keinen generellen Spielraum für reale Preissenkungen“, sagte uns eine Unternehmenssprecherin von Vielfaltmenü. „Genau dies hat der Gesetzgeber mit der Maßnahme beabsichtigt: Preisanstiege zu dämpfen und ein stabiles Preisniveau zu ermöglichen, nicht jedoch flächendeckende Preisreduzierungen zu erzwingen.“

Und vom Anbieter La Ola heißt es: „Die “drastische„ Mindestlohnerhöhung bei gleichzeitig fallenden Kinderzahlen macht eine Senkung der Preise fast unmöglich.“