- Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (67, SPD) soll den Iran-Krieg beenden.
Leipzigs OB soll den Krieg im Iran beenden
Wie viel Einfluss hat Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung auf den Krieg im Iran? Ein ungewöhnlicher Beschlussvorschlag im Stadtrat sorgt für Aufsehen.
„In Burkhard we Trust“?
„In Burkhard we Trust“ steht oben drüber und unten drunter eine Aktion, die vielleicht gar nicht so abwegig ist. Die Freie Fraktion, der in Leipzig vier Stadträte angehören, möchte, dass sich Oberbürgermeister Burkhard Jung bei den USA, am besten bei Präsident Trump persönlich für ein Ende der Kampfhandlungen einsetzt. Begründet wird das damit, dass der Stadtrat ja schon oft von Jung Sachen verlangt habe, die überhaupt nicht in seiner Zuständigkeit oder der von Kommunalpolitik liegen würden.
Hier wäre es immerhin gar nicht so schwer: „Dazu muss er nur die wenigen Hundert Meter von seinem Büro zum US-Konsulat gehen und eine Audienz beim Präsidenten der Vereinigten Staaten fordern - oder zumindest bei dessen Vertretern in Leipzig“, heißt es in dem Beschlussvortrag.
Darum die Forderung
Hintergrund der Forderung: Die „gezielte militärische Intervention gegen den Iran - gestartet vom Präsidenten der USA und seinen Freunden“ habe weltweltweit die Energiepreise explodieren lassen. „Insbesondere in Deutschland und ganz besonders in unserer wunderschönen Stadt Leipzig, in der sich unser eigenes, hübsches, streng bewachtes US-Konsulat befindet.“
Jung solle mit seinem Engagement und Einsatz die „gezielte militärische Intervention“ im Iran beenden, „damit die Leipzigerinnen und Leipziger wieder günstigere Spritpreise genießen können“. Damit würde der OB „die ersten Schritte zur Lösung nicht nur der Probleme der Leipziger, sondern aller Völker der Welt“ machen.
