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Jugendstilsaal erhält ein würdiges Foyer

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Die „Neue Welt“ feiert 2028 ein Jubiläum: Das Konzert- und Ballhaus wird dann 125 Jahre alt. „Ein Haus, welches Generationen von Zwickauerinnen und Zwickauern begleitet hat“, sagte Friedrich Hähner-Springmühl (CDU) diese Woche im Stadtrat, „ein Haus, das nicht nur Veranstaltungsort ist, sondern Identität. Das nicht nur Programm macht, sondern Geschichte schreibt. Dieses Haus verdient einen würdigen Empfang.“ Und dafür werden jetzt 850.000 Euro investiert.

Bei dem Foyer handelt es sich bekanntlich um einen Anbau aus DDR-Zeiten. Der Fußboden weist inzwischen Risse auf, für die Beleuchtung gibt es keine Ersatzteile mehr, die Entwässerung der Toiletten ist gebrochen. Es muss einiges in Ordnung gebracht werden.

Außerdem soll der Anbau umgestaltet werden. „Wer heute das Foyer betritt und dann den Jugendstilsaal erlebt, spürt zudem einen Bruch“, so Friedrich Hähner-Springmühl. Das solle sich ändern. „Mit diesem Umbau entsteht erstmals ein stimmiges Ganzes“, kündigte er an, auch in der Rolle als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kultour Z. Laut Stadtratsunterlagen werden sich die Farben ändern, Säulen neu verkleidet und Loungemöbel dort ihren Platz finden.

„Die Neue Welt hat Zwickau begleitet. Jetzt begleiten wir sie in ihr nächstes Kapitel“, sagte Friedrich Hähner-Springmühl am Ende seiner Rede. Die anwesenden Stadträte und die Oberbürgermeisterin gingen da mit. Ohne Diskussion und ohne Gegenstimmen und Enthaltungen wurde der notwendige Zuschuss abgesegnet – die Kultour Z erhält für den Umbau bis zu 600.000 Euro.