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Jeder zweite Görlitzer ist zu Fuß oder mit der Straßenbahn unterwegs

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Görlitzer sind gern zu Fuß in ihrer Stadt unterwegs. 39 Prozent lassen Auto oder Rad stehen. Das ergab eine Verkehrsanalyse. Dafür wurden rund 1.000 Görlitzer befragt. 42 Prozent nehmen Auto oder Krad, aber nur acht Prozent das Fahrrad. Das Radwegenetz in der Stadt sei nicht so attraktiv, erklärt  Verkehrsplaner Jens Kunstmann. So fehlten etwa Abstellanlagen.   Elf Prozent der Görlitzer nutzen Bus und Straßenbahn. Auch da gehe noch was, findet Kunstmann. Einen Zugewinn verspricht er sich durch die neuen, barrierefreien Straßenbahnen. 

Überrascht hat ihn, dass rund 20 Prozent der Kraftfahrer,  die über die Stadtbrücke von Zgorzelec nach Görlitz kommen, ein Ziel außerhalb der Stadt ansteuern. Der am stärksten frequentierte Knoten ist der Kreisel in Rauchwalde mit 28.700 Kraftfahrzeugen in 24 Stunden. Danach folgen die Krankenhauskreuzung mit 26.000 und die Waggonbaukreuzung  mit 23.200 Kfz. 

Die Ergebnisse der Analyse fließen in das neue Gesamtverkehrskonzept von Görlitz ein. Mitte nächsten Jahres vom Stadtrat beschlossen werden soll. Bei der Erarbeitung wollen die Verkehrsplaner auch die Görlitzer einbeziehen…

 Das aktualisierte Konzept soll voraussichtlich Mitte nächsten Jahres verabschiedet werden. 

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Knut-Michael Kunoth