- Das Neue Leipziger Rathaus (Symbolbild).
Jeder 10. Mitarbeiter der Leipziger Stadtverwaltung ist immernoch unzufrieden
Noch immer ist fast jeder zehnte Mitarbeiter (9 Prozent) der Leipziger Stadtverwaltung überwiegend oder sehr unzufrieden mit seiner Arbeit. Das sei das Ergebnis einer Befragung im Sommer, wie die Stadt am Donnerstag mitgeteilt hat. Und das sind sogar gute Nachrichten. Denn vor drei Jahren hatten sich noch etwas mehr Befragte negativ geäußert (11 Prozent). Der Wert sank also immerhin von 11 auf 9 Prozent.
Bei diesen Sachen sind die Mitarbeiter glücklich
Besonders glücklich seien viele Mitarbeiter mit den Arbeitszeitregelungen und der Zusammenarbeit im Team. Hier lag der Wert bei 84 Prozent. Die eigenen Aufgaben würden mit 76 Prozent „deutlich positiv“ eingeschätzt. Angesichts der anhaltend großen Arbeitsbelastungen in der gesamten Verwaltung sei das besonders bemerkenswert, heißt es. Denn durch die aktuellen Sparmaßnahmen wegen des Haushaltsdefizits werde von vielen viel abverlangt.
„Aus den Rückmeldungen der Beschäftigten lässt sich eine stabile Grundzufriedenheit mit ihrer täglichen Tätigkeit bei der Stadtverwaltung ableiten“, meint Verwaltungsbürgermeister Ulrich Höring. „Die Ergebnisse zeigen eine positive Entwicklung und zugleich sehr deutlich, wo wir weiterarbeiten müssen.“ Entscheidend sei, dass die Befragung nicht mit der Veröffentlichung der Ergebnisse Ende. „Führungskräfte und Teams sollen die Ergebnisse gemeinsam auswerten und daraus konkrete Verbesserungen für ihren Arbeitsalltag ableiten.“
Noch paar Zahlen
An der Mitarbeiterumfrage haben sich etwa 55 Prozent der rund 8.000 Beschäftigten beteiligt, das sind 7 Prozent mehr als 2023. Neben der Zufriedenheit dreht sie sich um Arbeitsbedingungen und -belastung, Zusammenharbeit und Führung. Potential zeige sich auch noch bei der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit. Nur 42 Prozent der Befragten seien damit überwiegend oder sehr zufrieden. Das ist aber immerhin ein Anstieg um 7 Prozent im Vergleich zu 2023.
