- Die Augustusbrücke zeigt, wie eine Brücke zum Flair Dresdens beiträgt. Kanzeln ermöglichen das Genießen der Aussicht, ohne den Verkehr zu stören
Initiative nennt klare Kriterien für neue Carolabrücke
Die Spannung steigt - in einer Woche wollen die Planungsbüros ihre konkreten Entwürfe für die neue Carolabrücke vorlegen. Bei der Gestaltung macht sich die Initiative Carolabrücke erneut für eine Bogenbrücke aus Sandstein stark. Damit werde der Stil der Altstadt auch mit Blick auf die benachbarten Brücken fortgeschrieben.
Wichtig sei auch, dass die steinverkleideten Pfeiler mit begehbaren Kanzeln abschließen. Das ermögliche einen fantastischen Ausblick, ohne den Verkehr zu stören, so die Initiative. Außerdem müsse man nach dem Brückeneinsturz Lehren für die Konstruktion ziehen. Die Initiative fordert Entwürfe, die Prüfung, Reparatur und Langlebigkeit aller Bauteile ermöglichen.
Für Fuß- und Radverbindungen dürfe die Brücke keine solche Barriere mehr sein wie bisher, heißt es weiter. Der Neubau der Brücke sollte ein Impuls für Pirnaische Vorstadt und Carolaplatz sein. Entsprechend müssten Zukunftsprojekte wie das Venezianische Quartier bei den Entwürfen mitgedacht werden.
Die Initiative Carolabrücke e. V. will die anstehende Bürgerbeteiligung unter anderem mit Infoständen weiterhin begleiten.
