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  • Am Döhlener Berg im Cunewalder Kommunalwald wächst der "Exotenwald" von Revierförster Norman Schaller.
  • Feinde der kleinen Bäumchen sind Rehe.

In Cunewalde wächst ein „Exotenwald“

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Die durch Sturm, Trockenheit und Borkenkäfer geschädigten Flächen im Cunewalder Gemeindewald sind zum größten Teil wieder bepflanzt worden. Rund zwei Drittel  des 230 Hektar großen Kommunalwaldes waren betroffen.  Wiederaufgeforstet wurde u.a. mit Küsten- und Weißtanne, Eichen, Esskastanie und Bergahorn.  

Revierförster Norman Schaller zeigt auf die mit Netzen geschützten Bäumchen am Döhlener Berg. Dort wächst - wie er sagt - „ein kleiner Exotenwald“. Gepflanzt wurden Arten, denen längere Trocken- und Hitzeperioden nichts ausmachen: Baumhasel, Esskastanie und Hickorynuss. An anderen Stellen im Cunewalder Gemeindewald wurden Küsten- und Weißtannen gepflanzt, Lärchen, Eichen, Esskastanien und Bergahorne.  

Die Gemeinde möchte einen Mix, davon 60 bis 70 Prozent Nadelholz. „Weil nur von exotischen Baumarten kann man keine Waldwirtschaft betreiben“, so Bürgermeister Thomas Martolock.

20 Hektar sind noch zu bepflanzen. Damit ist es dann aber nicht getan. Die jungen Bäumchen müssen in den nächsten Jahren auch gehegt und gepflegt und geschützt werden vor hungrigen Waldbewohnern.

  

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Knut-Michael Kunoth