- Chemnitz hat neue Zahlen zu mobilen Blitzern veröffentlicht. Am häufigsten wurde an Annaberger Straße, Leipziger Straße und Südring kontrolliert. Seit Anfang 2024 brachten die Anlagen mehr als neun Millionen Euro ein.
Hier blitzt Chemnitz am häufigsten
Chemnitz hat neue Zahlen zu seinen mobilen Blitzern vorgelegt. Die Stadt beantwortete damit eine Ratsanfrage der CDU/FDP-Fraktion. Es geht um Standorte, Gründe für die Kontrollen und um die Einnahmen.
Annaberger Straße vorn
Besonders häufig wurde an der Annaberger Straße kontrolliert. Dort kamen die mobilen Blitzer seit Anfang 2024 auf 131 Einsätze. Auf Platz zwei folgt die Leipziger Straße mit 125 Einsätzen. Danach kommt der Südring mit 122 Einsätzen. Auch die Oberfrohnaer Straße Richtung Limbach-Oberfrohna taucht weit vorn auf. Dort wurden 117 Einsätze gezählt. Es folgen die Zschopauer Straße Richtung Zschopau mit 85 Einsätzen und die Neefestraße mit 84 Einsätzen.
Zu den zehn häufigsten Blitzer-Stellen gehören außerdem die Reichsstraße, die Rembrandtstraße, die Chemnitztalstraße und die Wolgograder Allee.
Oft geht es um Bürgerhinweise
Interessant ist auch, warum die mobilen Blitzer aufgestellt wurden. Nach den allgemeinen Kontrollstellen folgen in der Statistik Hinweise von Bürgern. Erst danach kommen Schulen, Unfallschwerpunkte und Kitas. Damit stehen die Anlagen nicht nur an klassischen Gefahrenstellen. Häufig reagiert die Stadt auch auf Beschwerden aus Wohngebieten. Dort, wo Anwohner zu schnelles Fahren melden, kann später also tatsächlich ein Blitzer stehen. Ganz ohne großes Schild. Aber mit ziemlich hellem Auftritt.
Mehr als neun Millionen Euro
Die Kontrollen bringen der Stadt auch Geld ein. Seit Anfang 2024 kamen durch mobile Blitzer mehr als neun Millionen Euro zusammen. Bis März dieses Jahres waren es bereits wieder rund 1,3 Millionen Euro.
