Gute Bedingungen für Greifvögel in Sachsen
Greifvögel und Falken fühlen sich wohl in Sachsen. Ihre Bestände sind – bis auf drei Ausnahmen – gewachsen. Das geht aus der Antwort des Landwirtschaftsministeriums auf eine Anfrage aus der AfD-Landtagsfraktion hervor.
Ob Baumfalke, Fischadler oder Rotmilan – die Bestände werden in den nächsten zehn bis 25 Jahren deutlich zunehmen. Auch für Sperber, Turm- und Wanderfalke sind die Prognosen positiv. Dagegen wird bei Habicht, Rohrweihe und Wespenbussard von einer deutlichen bzw. moderaten Abnahme ausgegangen.
Mindestens fünf Greifvogelarten legen in Sachsen regelmäßig einen Zwischenstopp ein, ohne zu brüten: Korn- und Steppenweihe, Raufußbussard. Rotfußfalke und Merlin.
Zwei junge Seeadler, die in der Leipziger Region zur Welt gekommen waren, mussten entnommen werden. Sie litten am Pinching-Off-Syndrom, einer vermutlich durch einen Gendefekt verursachten Krankheit, die zur dauerhaften Flugunfähigkeit führt.
