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  • Mit einer Höhe von 3,50m ist DAS der aktuell wohl größte Schneemann von Leipzig.

SIE haben den größten Schneemann von Leipzig gebaut - eine „Nahtod-Erfahrung“

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Während andere bei den eisigen Temperaturen lieber drinnen Tee trinken und Serien schauen, hat eine Gruppe von fünf Leipziger Studenten die Ärmel hochgekrempelt. Ihr Ziel: Nicht irgendein Schneemann bauen, sondern den wohl größten in der Stadt. Das Ergebnis ist „Basti P.“ - ein frostiger Riese, der ab sofort am Sportcampus über das Gelände wacht.

Die größte Kugel, die geht

Alles begann ganz harmlos beim Mittagessen. Die Jungs saßen zusammen und schmiedeten den Plan, das weiße Gold vor der Tür mal so richtig zu nutzen. Jonas erinnert sich, dass sie sich vorgenommen hatten, eine Kugel zu rollen – und zwar die größte, die überhaupt nur möglich sei.

Aus einer Kugel wurden zwei, dann drei. Die Herausforderung war dabei weniger die Idee, sondern die Schwerkraft. Die massiven Schneemassen mussten schließlich irgendwie aufeinandergestapelt werden. „Dann ging gar keine mehr drauf“, berichten die Jungs stolz. Und schwupps – da stand er.

„Nahtod-Erfahrung“ im Schnee

Wer denkt, so ein Bauwerk sei mal eben im Vorbeigehen erledigt, der irrt sich gewaltig. Die Studenten geben offen zu, dass die Aktion sie an ihre körperlichen Grenzen gebracht hat. Von „unverschämt anstrengend“ ist da die Rede, einer der Beteiligten scherzt sogar, es sei eine regelrechte „Nahtod-Erfahrung“ gewesen.

Doch der Schweiß hat sich gelohnt: Stolze drei Meter (oder sogar 3,50 Meter, wenn man den Kopf mitzählt!) ragt der Schneemann nun in den Leipziger Himmel. Trotz der Qualen sind sich die Jungs einig: Der Spaßfaktor war riesig. Am liebsten würden sie morgen direkt den nächsten bauen.

Darf ich vorstellen: „Basti P.“

Ein solcher Gigant braucht natürlich einen Namen. Nach ein paar wilden Vorschlägen und typischem Studenten-Humor einigte sich die Truppe schließlich auf einen Namen: Basti P. (kurz für Sebastian Pfeffle, ein Uni Freund).

Damit Basti nicht friert und auch optisch was hermacht, wurde nicht an Deko gespart. Klassisch gab es eine Bierflasche als Nase und eine Bierkiste als Mütze. Für die Arme mussten „dicke Stöcker“ her.

Besuchszeit am Sportcampus

Wer sich den riesigen Sebastian selbst einmal anschauen möchte, muss nicht lange suchen. Er thront auf dem Testfeld am Sportcampus der Uni Leipzig, direkt neben der Beachvolleyballanlage beim Wohnheim.

Die Erbauer sind sich sicher: Man kann ihn gar nicht übersehen. „Er lacht jeden an“, sagen sie und laden alle Leipziger ein, mal vorbeizuschauen, bevor das Tauwetter dem weißen Riesen den Garaus macht.

Audio:

Hier erfahren Sie mehr über den Bau den Riesen-Schneemanns.