++ EIL ++
  • Greta Heimann sang sich bei "The Voice of Germany" bis ins Finale
  • Pirnas OB Tim Lochner hat Greta Heimann ins Rathaus eingeladen. Dort trug sie sich ins Goldene Buch der Stadt ein.
  • Das Pirnaer Rathaus hat schon viele Prominente gesehen. Am Montag war Greta Heimann zu Gast.

Greta Heimann: Von „The Voice“ ins Pirnaer Rathaus

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Eingefleischte „The-Voice-Fans“ kennen ihren Namen. Und davon gibt es immerhin 4 Millionen in Deutschland. Denn so viele sahen das Finale der beliebten Sendung „The Voice of Germany“ im Dezember auf Joyn. Die gebürtige Pirnaerin Greta Heimann wurde dort Dritte und hat seitdem deutschlandweit Auftritte auf Festen und Veranstaltungen. 

Eigentlich studiert sie Jura im fünften Semester in Halle/Saale, kommt aber auch regelmäßig wieder in die Heimat - so wie am Montag. Gestern trug sie sich auf Einladung von OB Tim Lochner ins Goldene Buch der Stadt ein. Dort haben sich vor ihr schon Größen wie Bob-Olympiasieger Francesco Friedrich (ebenso waschechter Pirnaer) oder Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder verewigt. 

„Ich bin total dankbar und auch ein bisschen geflashed, dass ich mich hier eintragen kann“, sagt Greta bescheiden. Dabei hat sie beim Blättern in dem dicken Buch entdeckt, dass sie sich bereits 2015 einmal dort verewigt hatte. „Damals hatten wir mit dem Theaterverein den Kulturpreis gewonnen. Da war ich 10 Jahre alt. Dass ich jetzt nochmal wiederkomme und mich als Einzelperson eintragen darf, ist schon cool.“

OB Lochner ist stolz auf die junge Pirnaerin: „Es ist beeindruckend, wenn jemand aus der eigenen Stadt in so jungen Jahren so einen fulminanten Auftritt hinlegt.“ Sie sei ein guter Botschafter für die Kleinstadt in der Sächsischen Schweiz und „da lag es natürlich nahe, sie als kleine Geste und Dankeschön zur Eintragung ins Goldene Buch der Stadt einzuladen.“ 

Eigene Songs und CD?

Greta selbst kneift sich nach wie vor noch zu ihrem Erfolg und der plötzlichen Bekanntheit: „Es war anfangs schon ein surreales Gefühl, dass jetzt alles vorbei ist, dass die ganze Show jetzt gelaufen ist. Als ich das erstemal wieder in Pirna war, steht eine Kindergärtnerin mit ihrer Gruppe  auf dem Bahnsteig. Die hatte ich noch nie gesehen. Und die sagte: Sie sind es ja wirklich, hier in Pirna. Und da hab ich gedacht: krass, dass haben ja wirklich viele, viele Leute gesehen. Und das hab ich immer noch nicht so richtig realisiert.“ Die Teilnahme an der Show hab ihren Wunsch, wieder mehr Musik zu machen - neben dem Jura-Studium - bestärkt. „Das wollte ich, das hatte ich mir so erhofft“, so Greta. Das sei jetzt so und auch schön, „aber das Studium bleibt weiterhin die Hauptsache“. 

Eigentlich wollte Greta, die schon mit vier Jahren Cello spielen lernte, Musiklehrerin werden. Daraus wurde wegen einer Handverletzung nichts. Doch von ihrer eigenen CD mit eigenen Songs träumt sie immer noch. „Das ist auf jedenfall das Ziel, aber natürlich auch eine Kostenfrage. Man muss erstmal ins Studio zum Aufnehmen, und man muss natürlich Songs schreiben. Und da hängt es tatsächlich bei mir ein bisschen, da ich zum Songschreiben immer einen Anlass brauche. Aber ich versuche es. Das Ziel ist, da dieses Jahr noch irgendwas auf die Beine zu stellen“, erzählt die Pirnaerin.

Wer Gretas eigenen Song „Fliegen“ nochmal hören will, kann das jederzeit hier.

Audio:

Greta Heimann über ihren Erfolg und die Zeit danach