Gendern weiterhin erlaubt im Cottbuser Rathaus
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Gendern bleibt erlaubt in der Cottbuser Stadtverwaltung. Die Stadtverordnetenversammlung hat das beantragte Verbot mit knapper Mehrheit gekippt. 17 Abgeordnete lehnten ab, 15 stimmten für das Verbot. Die Stadtverordnetenversammlung war gestern extra zu einer Sondersitzung zusammengekommen.
Im ersten Anlauf Ende Juni war der Antrag von AfD und MIB/ZSC noch mit knapper Mehrheit durchgegangen. Daraufhin beanstandete OB Tobias Schick beanstandete den Beschluss als rechtswidrig. Er verwies dabei auf die Hauptsatzung und das Landesgleichstellungsgesetz. Für eine gültige Satzungsänderung hätte es zudem die absolute Mehrheit der 47 Stadtverordneten gebraucht. Der Haupt- und Rechtsausschuss empfahl daraufhin eine namentliche Neuabstimmung.
