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  • So soll das Forschungszentrum für Kältetechnik der TU Chemnitz in Reichenbach/V. aussehen, wenn es 2029 fertig ist.

Für 33 Millionen Euro: TU Chemnitz macht auf cool

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Ein weißer Turm ragt in den Himmel. Daneben erstrecken sich flache Gebäude mit großen Fenstern. Davor wachsen Bäume, auf den Wiesen blühen Blumen. So zeigt eine Visualisierung das geplante Forschungszentrum in Reichenbach. Noch ist davon nichts zu sehen. Doch jetzt beginnen die Bauarbeiten.

Die TU Chemnitz hat in Reichenbach/V. mit dem Bau eines Forschungszentrums für Kälte- und Energietechnik begonnen. Auf dem Gelände eines ehemaligen Güterbahnhofes entsteht für rund 33 Millionen Euro eine große Versuchshalle mit Laboren und Büros. Das Geld stellen Sachsen und die EU bereit.

Kältetechnik mit besonderem Rohrsystem

Herzstück ist ein Rohrsystem, das mehrere Forschungsanlagen gleichzeitig mit Wärme und Kälte bei unterschiedlichen Temperaturen versorgen kann. Damit können Wissenschaftler verschiedene Experimente zur selben Zeit durchführen und die Ergebnisse auswerten.

Außerdem soll die zentrale Halle möglichst ohne Stützen gebaut werden, damit auch große Versuchsgeräte darin Platz finden. Für deren Anlieferung ist ein großes Tor vorgesehen. Eine eigene Zufahrt ermöglicht auch den Transport mit Sattelzügen.

Neben der Halle entstehen Labore, Büro- und Seminarräume sowie Versuchsflächen im Freien. Die Universität will das Zentrum sowohl für eigene Projekte als auch für Forschungsaufträge aus der Wirtschaft nutzen. Auf den Dächern sind Solaranlagen und begrünte Flächen vorgesehen, die Regenwasser zurückhalten.

Fertigstellung für Ende 2029 geplant

Zunächst richten Baufirmen die Baustelle ein und bereiten die Baugrube vor. Die Leitung übernimmt die Zwickauer Niederlassung des Sächsischen Immobilien- und Baumanagements. Die Fertigstellung ist für Ende 2029 geplant.