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FSV Zwickau steht im Sachsenpokal-Finale

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Der FSV Zwickau hat das Halbfinale des Sachsenpokals gewonnen und steht damit im Endspiel. Die Schwäne siegten bei Sachsenligist BSG Stahl Riesa souverän mit 2:0. Cemal Sezer per Kopf und ein Eigentor von Markus Baumann sicherten den Finaleinzug. Trainer Rico Schmitt fehlte an der Seitenlinie. Der FSV-Coach hatte im Viertelfinale in Auerbach wegen Meckerns die Ampelkarte gesehen. Co-Trainer Daniel Rupf vertrat ihn.

Die Schwäne begannen druckvoll vor vollen Rängen in der Feralpi-Arena. Riesa verteidigte mutig und aggressiv, kam aber kaum zu Entlastung. In der 19. Minute prüfte Lennert Möbius Riesas Keeper Christopher Hauswald erstmals aus acht Metern.  In der 23. Minute fiel die Führung: Veron Dobruna flankte von links. Im Fünfmeterraum war Cemal Sezer cleverer als Dennis Leonhardt und köpfte aus vier Metern problemlos ein. Kurz vor der Pause hatte Vladyslav Skala die beste Riesaer Chance – er zielte im Fallen nur haarscharf vorbei.

Nach der Pause vergab Janek Müller die Riesenchance zum Ausgleich. Jaroslav Benda steckte klasse durch, doch Müller schlenzte hauchdünn am langen Pfosten vorbei. FSV-Keeper Lucas Hiemann musste sich kurz darauf gegen Niklas Pohl strecken. Die Entscheidung fiel in der 67. Minute: Dobruna flankte erneut von links. Im Zentrum stiegen Sezer und Baumann hoch – der Riesaer köpfte unglücklich ins eigene Netz. Zwickau verwaltete den Vorsprung abgeklärt.

Das Finale steigt am 23. Mai in der GGZ-Arena in Zwickau. Der Gegner wird am Mittwochabend zwischen dem Chemnitzer FC und Erzgebirge Aue ermittelt. Für Zwickau ist es der sechste Finaleinzug, den Pokal hat der FSV noch nie gewonnen.

Audio:

Cemal Sezer
Josua von Baer