- Zwickau stand gut, doch Aue war das konsequentere Team in diesem Finale.
Schade! Der FSV hat alles versucht, der Pokal geht aber nach Aue
Der FSV Zwickau und seine Fans müssen weiter darauf warten, dass der Traum vom Sachsenpokal wahr wird. Das Finale gegen Erzgebirge Aue in der GGZ-Arena, die mit 9.686 Zuschauern ausverkauft war, war spannend, fair und ging mit 0:2 verloren. Die Niederlage fiel ein Tor zu hoch aus – Zwickau hat gekämpft, alles gegeben, war dem Noch-Drittligist ein ebenbürtiger Gegner, brachte den Ball aber leider nicht im Tor unter.
Eine halbe Stunde lief alles nach Plan. Zwickau begann selbstbewusst und dominierte in der Anfangsphase. Luca Prasse kam in der 10. Minute nach einer Flanke zum Abschluss, jagte aber den Ball neben das Tor. Anschließend hatte Aue eine Ecken- und Einwurf-Phase und wurde auch gefährlich – einmal rettete Lucas Hiemann, einmal Andrej Startsev. So weit, so gut. Doch dann schüttelte in der 31. Minute Jamilu Collins nach einem Steilpass Luca Prasse ab und lupfte den Ball über den Keeper ins Tor! Dumm gelaufen.
Kilian Senkbeil hatte ein paar Minuten später den Ausgleich auf dem Fuß, Martin Männel hielt. In der Nachspielzeit brannte es nochmal im Zwickauer Strafraum – Kilian Senkbeil klärte, sodass es mit 0:1 in die Pause ging.
Die Hoffnung lag auf Durchgang 2, denn der FSV hat da schon Spiele gedreht. Tatsächlich machte Zwickau Druck, konterte in der 51. Minute stark, aber der Schuss von Lukas Eixler verfehlte das Ziel. So ging es weiter. Der Schuss von Luca Prasse aus Nahdistanz wurde geblockt.
Dann ebbte das Spiel etwas ab. Zwickau überstand eine weitere Ecken- und Einwurf-Serie von Aue und versuchte in der Schlussphase nochmal alles. Der Kopfball von Marc-Philipp Zimmermann in der 82. Minute ging knapp über das Tor, der Freistoß von Theo Martens an die Latte. In der Nachspielzeit dann die bittere Antwort der Auer: Der Kopfball von Ex-Zwickauer Marcel Bär hängt in den Maschen, neben dem langen Pfosten, wohl unhaltbar.
