- Der Siegtreffer gegen Glasgow - die Fans setzten ihn phantastisch in Szene.
FSV: Starke Choreo, knapper Sieg
Der FSV Zwickau hat das Freitagabendspiel gegen Hertha Zehlendorf im Sachsenring-Outfit bestritten – in Erinnerung an das Europapokalspiel vor 50 Jahren. Mit Ruhm bekleckerten sich die Kicker um Andrej Startsev nicht, aber es reichte immerhin für einen Sieg.
Das 1:0 für Zwickau fiel am Freitagabend zweimal. Das erste Mal kurz vor dem Anpfiff: Bei einer großartigen Choreografie des Fanblocks wanderte der Ball ins Tor von Glasgow. Das zweite Mal klingelte es in der 13. Minute richtig: Der Eckball kam exakt auf Veron Dobruna, und der köpfte aus Nahdistanz platziert ins Tor.
Das Tabellenschlusslicht schüttelte sich und machte sich daran, den Rückstand wettzumachen. Doch die Zwickauer Abwehr hatte die Lage im Griff – als Torchance der Gäste war ein Kopfball zu verbuchen, den Max Somnitz blocken konnte. Offensiv kam dann beim FSV in der ersten Halbzeit nicht viel zustande – der Schuss von Luca Prasse ging drüber, der Kopfball von Veron Dobruna daneben.
Nach dem Pausentee legte Zwickau im Spiel noch eine Schippe drauf, doch Zählbares kam nicht heraus. Zehlendorf hatte dagegen in der 54. Minute eine Doppelchance, um auszugleichen – einmal konnte der FSV klären, der anschließende Schuss verfehlte das Ziel. In der 69. Minute konnte nach einem Kopfball nur eine Parade von Lucas Hiemann den Ausgleich verhindern. Das Spiel blieb spannend, weil Zehlendorf aus Zwickau etwas mitnehmen wollte.
In der 80. Minute hatte Lukas Eixler das erlösende 2:0 auf dem Fuß, jagte aber aus etwa zwölf Metern den Ball mit gefühlten 100 km/h weit neben das Tor. Kurz vor Schluss hielten die 4.035 Zuschauer nochmal die Luft an. Doch der Berliner Niklas Doll schoss daneben. Es blieb beim 1:0.
