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  • Die Neiße heute morgen in Görlitz

Flüsse zu Flüsschen, Bäche zu Rinnsalen

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Nicht nur im Wald, auch in den Gewässern der sächsischen Lausitz wird das Wasser knapp: An Flüssen wie der Spree, der Lausitzer Neiße und den Schöps-Flüssen herrschen derzeit anhaltend niedrige Pegelstände. 

Besonders betroffen sind kleinere Fließgewässer und Oberläufe, bei denen das fehlende Regenwasser der letzten Wochen die Wassermengen auf ein Minimum schrumpfen ließ. Talsperren wie der Stausee Bautzen stützen zwar weiterhin die Abflüsse flussabwärts, doch die Speicher leeren sich stetig. 

An der Neiße in Görlitz liegt der Pegel derzeit bei lediglich 120 Zentimetern. Flussaufwärts  in Zittau sind es 60 Zentimeter. Auch die Spree führt Niedrigwasser. Am Pegel in Bautzen wurden gestern 53 Zentimeter gemessen.  Fast trockenen Fußes kommt man durch die Schwarze Elster an der sächsisch-brandenburgischen Grenze. 21 Zentimeter – so die Wasserhöhe in Neuwiese.