Finanzloch: Dresden muss Zoo unter die Arme greifen
Dem Dresdner Zoo fehlen Besucher. Eigentlich sollten mit dem neuen Orang Utan-Haus mehr Gäste kommen, doch diese Erwartungen haben sich nicht erfüllt. Deshalb braucht der Zoo erneut einen außerplanmäßigen Zuschuss von der Stadt.
Es geht um 1,5 Millionen Euro - so groß ist inzwischen das Loch in der Kasse. Am Montag soll der Finanzausschuss entscheiden, ob das Geld freigegeben wird.
Ursache für den zusätzlichen Bedarf sind vor allem die ausbleibenden Eintrittsgelder. Mit der Eröffnung des neuen Orang-Utan-Hauses war die Erwartung verbunden, dass sowohl Dresdner als auch ein hoher Anteil Touristen witterungsunabhängig den Zoo besuchen werden und damit eine stabil hohe Besucherzahl erreicht wird - heißt es in der Vorlage. Die Zoo Dresden GmbH konnte 2025 Eintrittserlöse von 4,8 Millionen Euro erzielen. Geplant waren aber Eintrittserlöse von 5,8 Millionen Euro.
