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Falscher Politikerin vertraut! Neue Betrugsmasche auf WhatsApp

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Ob sie sich als Angela Merkel gemeldet hat, als Ursula von der Leyen oder Juliane Klöckner? Die Chemnitzer Polizei verrät es nicht, warnt aber vor einer neuen Betrugsmasche.

Die dreiste Masche

In Hartha bei Döbeln bekam eine 63-jährige Frau WhatsApp-Nachrichten von einer Person, die sich als eine bekannte Politikerin ausgab. Die Unbekannte schrieb freundlich, zeigte politisches Interesse, fragte nach dem Alltag. Es folgten kleine Geschichten, ein paar kluge Sätze, ein digitales Lächeln.

Das verlockende Angebot

Dann kam das Angebot. Die 63-Jährige könne sich an einer „hoch profitablen“ Investitionsplattform der Politikerin beteiligen. Man sei sich doch so sympathisch …
Alles, was man tun müsse: Gutscheinkarten besorgen. 100 Euro für eine Gaming-Plattform. Das Geld würde sie dann anlegen, der Reichtum käme von selbst!
Klang überzeugend. Wenigstens für die 63-Jährige. Sie kaufte, rubbelte den Code frei und schickte ihn ihrer vermeintlich prominenten Chat-Partnerin.

Der böse Verdacht an der Zapfsäule

Mit Senden des Codes waren die 100 Euro weg. Aber die falsche Politikerin agierte dreist, blieb hartnäckig und forderte frech noch einmal Geld. Jetzt 500 Euro! Zum Glück wurde der Verkäufer an der Tankstelle stutzig. Er stellte Fragen. Und rief die Polizei. Damit war der Betrug aufgeflogen.

Teures Vertrauen

Ein Schaden von 100 Euro bleibt – und missbrauchtes Vertrauen. Die Chemnitzer Polizei warnt: Wenn es um Geld geht, hört auch bei WhatsApp die Freundschaft auf. Und wenn angebliche Promis sich melden, die Gutscheincodes wollen, darf man nicht antworten, egal, wer sie vorgeben zu sein …