- Beim Europa-Empfang in der Chemnitzer Hartmannhalle geht es um EU-Beitritte, Kulturhauptstädte und die Frage, wie Europa im Alltag sichtbar wird.
Europa kommt in die Hartmann-Fabrik
Chemnitz redet über Europa. Oberbürgermeister Sven Schulze lädt am Montag (11. Mai) 17 Uhr zum Europa-Empfang in die Hartmann-Fabrik an der Fabrikstraße ein. Der Eintritt ist frei. Wer dabei sein will, muss sich aber bis Sonntag 23 Uhr anmelden.
Der Abend gehört nicht nur langen Reden. Besucher können zuhören, Fragen stellen und mit Gästen aus verschiedenen Ländern ins Gespräch kommen. Es geht also nicht um Europa aus der Ferne. Es geht um Europa am Tisch, im Saal, im direkten Austausch.
Wie Länder in die EU kamen
Im Mittelpunkt stehen zwei Podiumsdiskussionen unter dem Titel „Europa wächst zusammen! Erweiterung, Zusammenhalt, Zukunft“. Moderatorin ist ARD-Journalistin Susann Reichenbach, bekannt aus dem MDR-Thüringen Journal.
In der ersten Runde geht es um Wege in die Europäische Union. Thema sind Westdeutschland, Ostdeutschland, Lettland und Montenegro. Westdeutschland kam 1951 in die europäische Gemeinschaft, Ostdeutschland 1990, Lettland 2004. Montenegro bereitet sich derzeit auf einen möglichen EU-Beitritt im Jahr 2028 vor. Auf dem Podium sitzen unter anderem Lettlands Botschafterin Alda Vanaga, eine Vertretung der Botschaft Montenegros und der Europaabgeordnete Matthias Ecke.
Kulturhauptstädte sprechen mit
Im zweiten Teil geht es um die kommunale Ebene. Vertreter aus Chemnitz, Liepāja in Lettland und Nikšić in Montenegro diskutieren, wie Europa im Alltag der Menschen ankommt. Dabei spielt der Titel Europäische Kulturhauptstadt eine zentrale Rolle. Chemnitz trägt ihn 2025, Liepāja folgt 2027, Nikšić 2030.
Veranstalter ist die Stadt Chemnitz gemeinsam mit dem Projektbüro Chemnitz der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 gGmbH. Unterstützt wird der Abend von der TU Chemnitz. Weitere Termine der Europawoche stehen online unter chemnitz.de/europawoche.
