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  • Vladimir Novotny, Chefarzt der Urologie im Görlitzer Klinikum: Der Roboter überträgt die Handbewegungen zitterfrei.
  • Vladimir Novotny, Chefarzt der Urologie im Görlitzer Klinikum: Der Roboter überträgt die Handbewegung zitterfrei.

Erster Patient in Görlitz unter OP-Roboter

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Premiere am Görlitzer Klinikum. Ein Roboter geht den Ärzten in der Urologie zur Hand. Morgen wird der erste Patient mit Hilfe des Gerätes operiert. Der Chirurg sitzt an einer Konsole und kann durch eine 3D-Brille über einen hochauflösenden Bildschirm jede Bewegung der insgesamt vier Greifarme verfolgen. Er führt den Roboter mit zwei Ministicks. Damit sind punktgenaue Eingriffe möglich. Es brauchen keine großen Schnitte vorgenommen werden. Die Wunden sind kleiner, der Heilungsprozess verläuft schneller. 

Mit dem Roboter werde eine hochspezialisierte, wohnortnahe Versorgung für Patienten möglich, so Klinikum-Geschäftsführerin Ines Hofmann. Das Gerät hat 1,9 Millionen Euro gekostet.   90 Prozent der Kosten hat sich das Krankenhaus aus dem Strukturmittelfonds, den sogenannten Kohle-Millionen, fördern lassen. 

Der Roboter wird zunächst in der Urologie eingesetzt. Später sollen Chirurgie und Gynäkologie folgen.

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Reporter Knut-Michael Kunoth