- v.l.n.r. Anne-Kathrin Schladitz (GlobalFoundries Dresden), Prof.in Dr. Ursula M. Staudinger (TU Dresden), Dr. Eva Sturm u. Prof. Dr. Gerhard Ehninger (Cellex Stiftung), Maria Noth (Stiftung Frauenkirche Dresden), Ulrike Leßmann (tjg. theater junge generation)
Ein Gastmahl für ALLE
Die Vorbereitungen für das 10. Gastmahl „Dresden is(s)t bunt“ laufen auf Hochtouren. Am Montag, den 31.08.2026 werden gut 280 Tische auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche aufgestellt. Mehr als 200 Organisationen, Kulturpartner, Firmen und Bildungseinrichtungen sind vor Ort. Verschiedene Akteure bieten kleine Programme an. Dresdner und Gäste können ab 16 Uhr vorbeischauen, sich an die Tische setzen, essen und mit anderen ins Gespräch kommen.
„Das Gastmahl “Dresden is(s)t bunt„ setzt ein sichtbares Zeichen gegen Polarisierung, Ausgrenzung und die Vereinfachung komplexer Probleme zu Feindbildern. Das Gastmahl macht den Pluralismus und die Vielfalt unserer Stadt erfahrbar. Ein gemeinsamer Tisch mobilisiert zivilgesellschaftliche Akteure, Wissenschaft, Kultur, Religion und Wirtschaft, Verantwortung zu übernehmen und zusammenzuarbeiten. In einer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen zunehmen, sind Orte des Miteinanders nicht nur Symbolik, sondern eine Notwendigkeit für die Stabilität und Lebendigkeit unserer demokratischen Gemeinschaft.“
Prof. Dr. Gerhard Ehninger, Vorsitzender des Stiftungsrats der Cellex Stiftung und Mitinitiator des Gastmahls „Dresden is(s)t bunt“
„Wir haben uns beim Gastmahl nie Ziele gesetzt, was Größe oder Gästezahlen angeht – wir wollten eine Atmosphäre schaffen, in der sich Gäste und Gastgeber wohlfühlen, und die Dresdner Gesellschaft in ihrer ganzen Breite zusammenbringen, von der kleinen Initiative über das Forschungsinstitut bis zum großen
Unternehmen. Dass das nach zehn Gastmahlen gelungen ist, verdanken wir dieser engagierten Stadtgesellschaft, über die viel zu wenig berichtet wird. Ihr gilt unser großer Dank. Aber vor uns liegt auch noch eine Menge Arbeit: Die Wahlergebnisse und die Kommentare in den Internetforen legen Zeugnis
davon ab, dass es Formate wie das Gastmahl auch weiterhin braucht.“
