- Winter-Neuzugang Thomas Keller jubelt über seinen Treffer zum 1:0
Dynamo holt Dreier im Kellerduell gegen Fürth
Der Rückrundenauftakt im Kellerduell hatte für Dynamo Dresden große Bedeutung – und die Mannschaft lieferte. Mit einem verdienten 2:0-Erfolg gegen Greuther Fürth sammelte Schwarz-Gelb drei wichtige Punkte, blieb erstmals in dieser Saison ohne Gegentor und gab die Rote Laterne ab.
Den Grundstein legte Thomas Keller in der 35. Minute. Der Winterneuzugang traf per Kopf nach einer Ecke und krönte damit einen starken Auftritt. Kurz nach dem Seitenwechsel sorgte Jakob Lemmer für die frühe Entscheidung. Der Mittelfeldspieler zog aus der Distanz ab und traf flach neben den Pfosten zum 2:0. „Es ist schön, wenn das aufgeht, was man sich vorgenommen hat“, sagte Lemmer nach der Partie.
Dynamo-Trainer Thomas Stamm setzte im richtungweisenden Spiel von Beginn an auf vier Winterneuzugänge Keller, Jonas Sterner, Robert Wagner und Jason Ceka standen direkt in der Startelf. Unterstützung kam auch von den Rängen: Rund 5.000 Fans begleiteten die Mannschaft mit einem Fanmarsch zum Stadion und sorgten für eine intensive Atmosphäre. „Jeder hat seine Stärken eingebracht. Die Neuen genauso wie die erfahrenen Spieler“, bilanzierte Stamm.
Geduldsspiel auf schwierigem Untergrund
Der neu verlegte Rasen verlangte beiden Teams einiges ab. Dynamo agierte kontrolliert, verzichtete auf unnötiges Risiko und legte den Fokus auf Stabilität. In der Defensive überzeugte vor allem Keller im Zusammenspiel mit Julian Pauli. Nach vorn blieb es zunächst überschaubar, auch weil Jason Ceka noch nicht die gewünschte Bindung fand und Niklas Hauptmann defensiver agierte.
Fürth bleibt harmlos – Dynamo konsequent
Nach dem Seitenwechsel versuchte Fürth kurzzeitig, mehr Struktur in den eigenen Angriffen zu finden. Dynamo nahm den Gästen jedoch schnell den Wind aus den Segeln und erhöhte mit dem Treffer von Lemmer früh den Druck. Während die Sachsen weiter nach vorne spielten, fehlten Fürth Ideen und Durchschlagskraft.
In der Schlussphase traf Fürth noch den Pfosten, auf der Gegenseite vergab Christoph Daferner eine große Möglichkeit. Am klaren Dynamo-Sieg änderte das nichts.
