Verdacht des zweifachen Mordes in Neustadt/Sa. bestätigt
Nach der Bluttat Ende April in einem Mehrgenerationenhaus in Neustadt/Sachsen gibt es neue Details. Die Staatsanwaltschaft Dresden bestätigte am Dienstag den Verdacht des zweifachen Mordes. Der 54 Jahre alte Täter soll bei einer Paarberatung auf seine 49 Jahre alte Ex-Freundin und die Sozialpädagogin geschossen haben. Danach habe sich der Sportschütze selbst gerichtet. Um das Leben der 48-jährigen Mitarbeiterin hatten die Ärzte tagelang gekämpft. Sie erlag aber jetzt ihren schweren Verletzungen.
Zum Hergang der Tat laufen weitere Ermittlungen. Laut Staatsanwaltschaft bestand aber zu keinem Zeitpunkt ein unmittelbare Gefahr für unbeteiligte Personen.
Bluttat erschütterte Neustadt/Sachsen am 28. April
Die Polizei reagierte umgehend und leitete einen größeren Einsatz ein. Aufgrund der Meldungen wurde die Lage zunächst als lebensbedrohliche Einsatzlage eingestuft. Neben regulären Streifenkräften wurden auch Interventionskräfte der Polizeidirektion Dresden zum Einsatzort entsandt.
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte zwei leblose Personen sowie eine schwer verletzte Frau fest. Sie kam umgehend ins Krankenhaus. Nach tagelangem Ringen der Ärzte hat aber auch sie den Kampf verloren. Zurück bleiben fassungslose Angehörige und tief geschockte Mitarbeiter in dem Mehrgenerationenhaus.
