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Dresdner Kliniken wehren sich gegen Kürzungen

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Die Dresdner Kliniken und die Gewerkschaften wenden sich in einem gemeinsamen Appell gegen die geplanten Krankenhauskürzungen. Die Beteiligten warnen davor, dass die geplanten Einsparungen des Bundes den wirtschaftlichen Druck weiter erhöhen und die Versorgungskapazitäten beeinträchtigen könnten. Zudem werde die Gewinnung dringend benötigter Fachkräfte zusätzlich erschwert. 

Hintergrund ist das sogenannte Beitragssatzstabilisierungsgesetzes. Nach aktuellen Berechnungen sollen den Krankenhäusern in Sachsen allein im nächsten Jahr rund 409 Millionen Euro weniger zur Verfügung stehen. Die Dresdner Kliniken und Gewerkschaften appellieren daher an die Bundesregierung, die vorgesehenen Regelungen im weiteren Gesetzgebungsverfahren grundlegend zu überarbeiten und die Krankenhäuser während des laufenden Transformationsprozesses finanziell nicht zusätzlich zu belasten.

Landeshauptstadt unterstützt den Appell 

Kristin Kaufmann, Sozialbürgermeisterin der Landeshauptstadt, unterstützt die Forderungen der Dresdner Krankenhäuser: „Was die Bundesregierung aktuell mit dem Gesetzentwurf bezweckt, sind vor allem Einsparungen bei der Vergütung von medizinischen Leistungen. Dadurch sind Verluste für den Krankenhausbetrieb regelrecht vorprogrammiert. Diese können die Versorgungssicherheit für Patientinnen und Patienten massiv gefährden.“

Auch Dresdens Krankenhäuser würden in eine Regulierungsfalle bei gleichzeitiger Unterfinanzierung ihrer Leistungen getrieben, warnt die Bürgermeisterin. „Diese Entwicklung bereitet mir große Sorgen, sie kann lokal nicht gesteuert werden. Die Zielstellung der bestmöglichen Versorgung der Dresdnerinnen und Dresdner mit hohen medizinischen Standards bleibt bestehen. Ob ein wirtschaftlich stabiler Betrieb der Dresdner Krankenhäuser noch realistisch ist, muss zum heutigen Tag bezweifelt werden.“