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Dresdner CDU-Politiker attackiert FDP-Verteidigungsexpertin

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Kurz vor der ersten Stadtratssitzung 2023 sorgt CDU-Fraktionschef Peter Krüger für Wirbel. Wegen seiner Äußerungen bei Twitter will der Kreisvorstand unverzüglich mit ihm sprechen.  Krüger hatte die FDP-Bundestagsabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann beim Kurznachrichtendienst u.a.als „elende Kriegstreiberin“ beschimpft. Dabei ging dabei um ihre Äußerungen zu deutschen Kampfpanzern für die Ukraine.

Krüger habe „Rahmen der Debatte “ verlassen

CDU-Kreischef Markus Reichel entschuldigt sich öffentlich bei Strack-Zimmermann. In einer Mitteilung vom Mittwochabend heißt es:  „Im Namen der Dresdner Union entschuldige ich mich hiermit bei meiner Kollegin: Frau Abgeordnete Strack-Zimmermann, niemanden steht es zu, Sie als Kriegstreiberin zu diffamieren und Ihren Kindern Krieg und Verderben an den Hals zu wünschen. Ich habe Sie als besonnene Kollegin im Deutschen Bundestage kennengelernt und werde diesen Eindruck zu Ihrer Person in meiner Partei auch so vertreten.“

Krüger rudert zurück

Krüger entschuldigte sich via Twitter bei Strack-Zimmermann. Seine Titulierung sei unangemessen und falsch gewesen. An seiner grundsätzlichen Ablehnung von Waffenlieferungen in Kriegsgebiete und am Krieg im Allgemeinen ändere sich nichts.

Verbal-Angriff zieht Kreise

Der Bundestagsabgeordnete Frank Müller-Rosentritt teilt uns auf unseren Artikel hin mit:  „Die Äußerung des Dresdner Stadtrates Peter Krüger ist eine Entgleisung sondergleichen. Im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine gibt es nur einen Kriegstreiber - und das ist Putin!“

Anm.d Red: der Ursprungsartikel von 06:53 Uhr wurde fortlaufend aktualisiert bzw. ergänzt