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Dresden zeigt die bewegende Geschichte der Titanic

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Die Geschichte der Titanic ist weltweit bekannt. Ab heute läuft die passende Ausstellung „Titanic: Eine immersive Reise“ dazu im Erlwein-Forum in Dresden. Am Anfang des Rundgangs bekommt jeder Besucher eine symbolische Bordkarte eines Passagiers oder eines Crewmitglieds – mit Name, Alter, Herkunft und Passagierdaten. Damit kann man hautnah in die damaligen Ereignisse eintauchen. Danach geht es durch verschiedene nachgebaute Räume: vom Speiseraum über die Kabinen bis hin zum Kohlenraum. Auch die Kollision mit dem Eisberg kann man live miterleben. „Am Ende sitzt man dann im besten Fall in einem Rettungsboot“, so Titanic-Experte Malte Fiebing-Petersen.

Malte Fiebing-Petersen zur Ausstellung

Schau soll zum Nachdenken anregen

Mit über 300 Artefakten bietet die Ausstellung einen umfassenden Einblick in die legendäre Geschichte des berühmtesten Ozeandampfers der Welt. Die Exponate stammen von der Titanic und ihren Schwesterschiffen Olympic und Britannic. Andere gehörten zur Carpathia, die als erstes Schiff den Notruf der sinkenden Titanic empfing und zur Rettung eilte, oder dem britischen Frachtschiff Californian, das den Funkverkehr für die Nacht eingestellt hatte und trotz sichtbarer Notraketen der Titanic nicht zur Hilfe kam.

„Die Ausstellung ist dramaturgisch so aufgebaut, dass sie auch betroffen machen soll“, erklärt Fiebing-Petersen. Sie will die Menschen tief im Herzen berühren und zum Nachdenken anregen. Wie emotional diese Reise ist, wird besonders am Ende der Schau spürbar: Dort steht man vor vier gläsernen Wänden, in die die Namen aller Passagiere und Crewmitglieder eingraviert sind – ein stilles, bewegendes Denkmal für jene, die in dieser Nacht ihr Leben verloren, und für die wenigen, die gerettet wurden.

Die Ausstellung ist ab dem 4. Juni täglich außer montags geöffnet. Alle weiteren Infos gibt’s hier.

Malte Fiebing-Petersen zum Erlebnis