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Dresden vergibt ersten Matchball zum Klassenerhalt

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Dynamo Dresden hat im Abstiegskampf der 2. Bundesliga den ersten Matchball zum Klassenerhalt vergeben. Die Sportgemeinschaft verlor das Kellerduell bei Eintracht Braunschweig mit 1:2 und muss weiter zittern. Braunschweigs Keeper Ron-Thorben Hoffmann wurde mit mehreren Paraden und einem gehaltenen Elfmeter zum Matchwinner.

Trainer Thomas Stamm musste nach dem 1:0-Heimsieg gegen Kaiserslautern einmal wechseln: Friedrich Müller fehlte erkrankt im Kader, für ihn rückte Lukas Boeder in die Innenverteidigung. Die Schwarz-Gelben kontrollierten von Beginn an das Spiel, fanden gegen die Hausherren aber keinen Weg in den Strafraum. In der 20. Minute schlug Braunschweig aus dem Nichts zu: Florian Flick verwertete einen schwach geklärten Ball aus 14 Metern zum 1:0.

Direkt danach kam Dresden erstmals gefährlich vor das Tor: Robert Wagner lief über rechts durch und steckte auf den freistehenden Vincent Vermeij durch – doch Hoffmann rettete mit einem starken Reflex. Jason Ceka hatte die nächste Chance, doch erneut klärte Hoffmann. Die SGD blieb bis zur Pause das offensivere Team, Braunschweig stand aber gut.

Nach der Pause schlug die Eintracht erneut eiskalt zu: Fabio Kaufmann flankte ungehindert von rechts an den Fünfmeterraum, Faride Alidou drückte den Ball zum 2:0 über die Linie. In der 67. Minute bekam die Mannschaft von Thomas Stamm die Chance zum Anschluss. Kaufmann traf bei einem Befreiungsschlag im Strafraum Vincent Vermeij mit dem Arm am Kopf. Schiedsrichter Christian Dingert entschied nach VAR-Ansicht auf Elfmeter. Stefan Kutschke schnappte sich in seinem vorletzten Spiel vor dem Karriereende den Ball, scheiterte aber am stark parierenden Hoffmann.

Dresden warf danach alles nach vorne. Stamm brachte in Jakob Lemmer und Tony Menzel weitere Offensivkräfte. Hoffmann lenkte einen gefährlichen Schuss von Lemmer über die Latte. In der 86. Minute köpfte Kutschke nach einer Ecke von Alexander Rossipal den Anschlusstreffer ins lange Eck. Die Schwarz-Gelben blieben am Drücker. Ben Bobzien hatte in der fünften Minute der Nachspielzeit die Riesenchance zum Ausgleich – doch Hoffmann wehrte erneut ab. Im Anschluss donnerte Menzel den Ball per Kopf an den Querbalken.

Dresden bleibt bei 38 Punkten stehen. Verlieren am Sonntag die Konkurrenten aus Fürth und Düsseldorf, ist der Klassenerhalt dennoch sicher. Sonst steht der Sportgemeinschaft am letzten Spieltag ein Finale zu Hause gegen Kiel bevor.​​​​​​​​​​​​​​​​