- Poller vom Typ "CitySafe" kommen auch in Dresden zum Einsatz
Dresden streitet weiter über Kosten für Terror-Schutz
In Dresden wird weiter darüber gestritten, wer die Kosten für den Terror-Schutz bei Veranstaltungen übernimmt. Der Arbeitskreis Veranstaltungswirtschaft der IHK sieht den Staat in der Pflicht, das Rathaus dagegen will die Kosten auf die privaten Veranstalter abwälzen.
Das bedrohe aber deren Existenz, so der Arbeitskreis. Viele Feste stünden vor dem Aus. Nicht nur kleine, sondern auch größere. Die Maßnahmen treffen Sportveranstaltungen genau so wie das Dresdner Stadtfest oder das Dixieland-Festival. Die Debatte habe zudem erhebliche negative Auswirkungen auf den Kultur- und Tourismusstandort Dresden, heißt es in einem Brandbrief an den OB. Die Branche fordert dringend eine Lösung.
Stadträte fordern Lösung
Die Stadtspitze müsse endlich auf die Veranstaltungsbranche zugehen, fordern Kristin Sturm-Karls und Albrecht Pallas von der SPD. „Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung hat den Oberbürgermeister bereits im Dezember 2025 aufgefordert, bis zum 16.02.2026 die Rahmenbedingungen für die Vermietung und Überlassung von Sicherheits- und Zufahrtssperren zur Befassung vorzulegen. Warum da bis heute nichts passiert ist, ist mir schleierhaft“, so SPD-Stadträtin Kristin Sturm-Karls.
„Wir wollen alle, dass die vielfältige Veranstaltungslandschaft unserer Stadt gestärkt und nicht abgewürgt wird. Wir brauchen daher einen kooperativen Ansatz, der die die Lasten und Pflichten klarer und fairer zwischen der Veranstaltungsbranche, der Kommune und dem Land regelt“, ergänzt der Landtagsabgeordnete Albrecht Pallas.
