Dreitägige Krisenübung in der Oberlausitz beendet
Bundeswehr, Polizei und Rettungsdienste haben auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz die Kommunikation in Krisenlagen trainiert. Drei Tage lang probten zivile Behörden und Militär das gemeinsame Vorgehen bei zahlreichen Verletzten. Im Mittelpunkt stand die Zuverlässigkeit des behördenübergreifenden Digitalfunks in Notlagen. Sachsens Innenminister Armin Schuster kündigte an, die Ergebnisse für die Krisenvorsorge des Freistaates auszuwerten. An der Übung waren unter anderem Einsatzkräfte von Land, Bund und dem Technischen Hilfswerk beteiligt.
Getestet wurden Meldeketten, der schnelle Informationsfluss zwischen verschiedenen Hierarchieebenen und die gemeinsame Führung von Einsatzkräften. Begleitend präsentierten die Partner zukunftsfähige Breitband-Funklösungen, während die Bundesnetzagentur die nötige Frequenzkoordinierung und -überwachung absicherte.
Die Übung geht auf einen Beschluss des Bundeskabinetts vom August 2025 zurück, der eine gezielte Überprüfung staatlicher Kommunikationssysteme im Krisenfall vorsieht. Organisiert wurde die Übung vom Bundesinnen- und Bundesverteidigungsministerium in enger Abstimmung mit dem Freistaat Sachsen und dem Landkreis Görlitz. Beteiligt waren neben der Bundeswehr und der Landespolizei Sachsen auch die Bundespolizei, sächsische Verwaltungsstäbe, regionale Feuerwehren, Notdienste, der Katastrophenschutz sowie das Technische Hilfswerk.


