Domowina fordert mehr Lehrer an Schulen
Die Domowina zeigt sich besorgt über die personelle Situation an sorbischen Schulen in Sachsen. In einer Stellungnahme des Bundesverbandes an das Kultusministeriums wird darauf verwiesen, dass die Förderung der sorbischen Sprache ein verfassungsrechtlicher Auftrag ist.
Verfassung, Schulgesetz und Sorbengesetz verpflichteten den Freistaat, Unterricht und schulischen Alltag in sorbischer Sprache sicherzustellen. Dafür seien ausreichend qualifizierte Lehrkräfte erforderlich. Die sorbische Sprache dürfe nicht auf einzelne Unterrichtsstunden beschränkt werden. Vor jeder Klasse einer sorbischen Schule müsse eine Lehrkraft stehen, „die die sorbische Sprache sicher beherrscht und sie selbstverständlich im Schulalltag verwendet“.
Die Domowina forderte die Staatsregierung auf, dies personell umzusetzen.
