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  • Zeitzeuge Erhard Wiedmer aus Kodersdorf bei Görlitz. Er war 15 Jahre alt, als der Zweite Weltkrieg in Europa zu Ende ging.

„Die Menschheit wird nicht gescheit, sie macht Krieg und bringt sich weiter um“

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Mit Kranzniederlegungen auf Soldatenfriedhöfen, Gedenkstunden, Andachten und Friedensgebeten wird heute an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 81 Jahren erinnert – so u.a. in Görlitz, Weißwasser und Zittau. In Sachsen ist der 8. Mai offizieller Gedenktag. 

Knut-Michael Kunoth hat mit einem Zeitzeugen gesprochen: Erhard Wiedmer aus Kodersdorf war 15 Jahre alt, als der Zweite Weltkrieg in Europa zu Ende ging. Der Lausitzer erlebte den 8. Mai in Seifhennersdorf. Er schilderte seine Erlebnisse, die Flucht mit der Mutter, dem kleinen Bruder auf dem Ochsenkarren nach Meißen, die Rückkehr in seinen Heimatort Kodersdorf bei Görlitz, das Trommelfeuer der heranrückenden Front, Tiefflieger und Granateinschläge.  

Sein Fazit heute:  „Die Menschheit wird nicht gescheit, sie macht Krieg und bringt sich weiter um.“   

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Erhard Wiedmer aus Kodersdorf