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  • Die Chemnitzer Robert-Schumann-Philharmoniker haben ein umjubeltes Debüt in der ausverkauften Hamburger Elbphilharmonie gegeben.

Chemnitzer Philharmoniker rocken Hamburg

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Das Orchester sitzt auf der Bühne, der Große Saal der Elbphilharmonie ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Foto hält einen Moment fest, den die Robert-Schumann-Philharmonie nicht so schnell vergessen dürfte: ihr Debüt vor rund 2.100 Besuchern – ausverkauft, umjubelt und mitten im Rampenlicht.

Chemnitzer Klang trifft Weltstar

Unter Leitung von Generalmusikdirektor Benjamin Reiners spielte das Ensemble am 4. Juli beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Mit dabei: die lettische Akkordeon-Virtuosin Ksenija Sidorova, Porträtkünstlerin des Festivals.

Im Zentrum stand eine echte Premiere. Fazıl Says Konzert für Akkordeon und Orchester erklang erstmals öffentlich – eigens komponiert für Sidorova. Wie klingt dieses Instrument, wenn es sich mit einem Sinfonieorchester misst? Mal kraftvoll wie eine Brandung, mal fein wie ein Atemzug. Werke von Wilhelm Stenhammar und Franz Schubert ergänzten das Programm.

Viel Lob aus Hamburg

Auch die Kritiker zeigten sich beeindruckt. DIE WELT würdigte die Uraufführung, das Hamburger Abendblatt lobte Präzision und Spielfreude. Für die Chemnitzer Musiker war der Abend damit mehr als ein gelungenes Gastspiel.

Ein Debüt mit Nachhall

Der Auftritt stärkt die überregionale Bedeutung der Philharmonie. Und so erzählt das Foto nicht nur von Musik, sondern auch von Chemnitz im Rampenlicht.