- Miroslav Jagatic (50) war von Januar 2019 bis Dezember 2024 Chef-Trainer bei Chemie Leipzig.
Chemie Leipzig und Ex-Coach Jagatic haben sich außergerichtlich geeinigt
Die BSG Chemie Leipzig und Ex-Trainer Miroslav Jagatic haben ihren Streit außergerichtlich und einvernehmlich beigelegt. Das hat der Fußballregionalligist am Dienstagnachmittag mitgeteilt. Über die genauen Modalitäten sei Stillschweigen vereinbart worden.
Jagatic hatte auch nach Auslaufen seines Vertrages auf das Fortbestehen bestanden, da er als unbefristetes Arbeitsverhältnis zu sehen sei. Er hatte dem Verein mit einer Klage gedroht. Das wäre ein Präzedenzfall in der deutschen Fußballwelt gewesen.
Chemie-Vorstand Bastian Pauly erklärte am Dienstag dazu „Chemie und Miroslav Jagatic verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit vielen schönen Momenten. Der rechtliche Streit um die Beendigung des Arbeitsverhältnisses stand in keinem Verhältnis zu der erfolgreichen gemeinsamen Zeit. Wir sind froh, dass wir uns außergerichtlich einvernehmlich geeinigt haben. Das verschafft beiden Seiten Planungssicherheit und erlaubt es, positiv auf das Erreichte zurückzublicken.“
Miroslav Jagatic, unter dem der WIederaufstieg aus der Oberliga und 2022 der Einzug ins sächsische Landespokalfinale gelang, äußerte sich ebenfalls zufrieden: „Ich danke euch für eine erfolgreiche und schöne Zeit. Mein besonderer Dank gilt allen Mitstreitern, Wegbegleitern und Fans, die diese Zeit zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Ich wünsche alles Gute und maximale Erfolge.“
Sein Vertrag wäre theoretisch noch bis 2027 gelaufen - und mit Entfristung noch länger. Er sei aber jetzt beendet, heißt es.

