++ EIL ++

CFC verpasst Sachsenpokal-Finale

Zuletzt aktualisiert:

Der Chemnitzer FC hat den Einzug ins Sachsenpokal-Finale verpasst. Die Himmelblauen verloren das Halbfinale vor eigenem Publikum gegen Erzgebirge Aue mit 0:2. Marcel Bär schnürte den Doppelpack für die Gäste. Trainer Benjamin Duda konnte auf Torjäger Dejan Bozic zurückgreifen. Der Routinier hatte mit Knieproblemen vier Spiele verpasst. Auch Maurizio Grimaldi kehrte in die Startelf zurück. Vor rund 15.000 Zuschauern entwickelte sich eine intensive Partie. 

So lief's im Detail

Der CFC begann forsch und lief hoch an. Die beste Chance der ersten Halbzeit hatte Bozic nach Diagonalball von Tobias Robert Stockinger – doch der Angreifer stand im Abseits. Nach der Pause hatte Bozic die beste CFC-Gelegenheit: Dario Gebuhr gewann den Zweikampf, legte zurück – Bozic schloss im Fallen ab, doch der Ball rollte knapp vorbei.

In der 71. Minute fiel das 0:1: Moritz Seifferts Befreiungsschlag geriet zur Vorlage für Jannic Ehlers. Der legte quer, Keeper Daniel Adamczyk war mit einer Hand dran, doch Bär schob in Rücklage ein. Die Entscheidung fiel in der Nachspielzeit: Aue konterte, Ricky Bornschein hatte das Auge für den frei mitgelaufenen Bär, der allein vor Adamczyk zum 2:0 für die Gäste vollstreckte. Kurz zuvor hatte Tristan Zobel einen Schuss von Stockinger geblockt – möglicherweise mit der Hand, doch Gaunitz ließ weiterspielen.

Aue trifft am 23. Mai im Finale auf den FSV Zwickau.

Polizei ermittelt wegen Körperverletzungen und Sachbeschädigung

Nach dem Sachsenpokal-Halbfinale musste die Polizei mehr als zwei Dutzend Ermittlungsverfahren einleiten, hauptsächlich wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung. Während des Spiels wurden die Sanitäranlagen im Gästebereich beschädigt, wie es in einer Mitteilung heißt. Außerdem haben Fans des CFC immer wieder Pyrotechnik und Bengalos abgebrannt. Rund 500 Polizisten sicherten die Partie im Stadion an der Gellertstraße ab.