- Uber-Taxis sind in deutschen Großstädten Alltag, nur in Dresden nicht
- Frauen wissen beim Buchen über UBER, welcher Fahrer sie abholt
CDU fordert UBER auch für Dresden: „Nicht mehr zeitgemäß...“
Taxifahren wird in Dresden immer teurer. Erst vor knapp zwei Wochen stimmte der Stadtrat einer Preiserhöhung ab Mitte April zu. Damit erhöhen sich nicht nur die Einzelfahrten, sondern auch Zuschläge für Fahrten ins Umland.
Das lässt Felix Stübner, Chef der CDU im Schönfelder Hochland so nicht stehen. Er ist hauptberuflich Flugbegleiter und muss häufig sehr früh mit dem Taxi zum Flughafen: „Es kann nicht sein, dass man heutzutage für 20 Euro nach Mallorca fliegen kann, aber den doppelten Preis für eine Taxifahrt zum Flughafen bezahlt.“
Stübner fordert: „Der Start von Uber in Dresden ist längst überfällig. Die Stadtpolitik und die Verwaltung müssen nicht zuletzt aufgrund gestiegener Fahrtpreise endlich für einen fairen Wettbewerb auf dem Taximarkt sorgen.“
Ein weiterer Fahrtanbieter könne zudem zu Spitzenzeiten der Nachfrage nach Taxifahrten für Entlastung sorgen und das Angebot für Kunden erweitern, so Stübner weiter und ergänzt: „Ich mache seit Jahren sehr gute Erfahrungen mit UBER und weiteren Fahrtanbietern in anderen Metropolen. Es ist eine sichere Plattform, die es Frauen beispielsweise nachts ermöglicht, aus der Neustadt ins Schönfelder Hochland zu fahren. Man weiß, mit wem man fährt, bekommt vorher den Fahrer angezeigt und kann ihn im Nachhinein auch bewerten.“
Uber trifft vor allem bei der lokalen Taxi-Genossenschaft auf Widerstand. Diese vermittelt Fahrten an über 100 lokale Taxi-Unternehmen mit insgesamt rund 400 Fahrzeugen. Uber versucht bereits seit 2020 in den Dresdner Markt zu kommen, sucht nach Kooperationspartnern. Derzeit kann man die App des amerikanischen Anbieters in der Stadt zwar nutzen, bekommt aber ein reguläres Taxi.

