- Der Entwurf von FHECOR und TSSB
Carolabrücke: Planer unterschreiben Vertrag
Die Planungen für die neue Carolabrücke in Dresden nehmen Fahrt auf. Die Architekten von FHECOR und TSSB haben den Auftrag der Landeshauptstadt offiziell unterzeichnet. Damit können die von dem Büro begonnenen Planungen fortgeführt werden. Bis Anfang 2027 soll ein genehmigungsreifer Entwurf mit allen statischen, konstruktiven und architektonischen Details vorliegen. Dieser wird anschließend dem städtischen Begleitgremium vorgestellt.
Der Stadtrat hatte am 3. September 2026 mit 39 zu 31 Stimmen für den Entwurf des Planungsteams FHECOR Deutschland GmbH und TSSB architekten abgestimmt Die Beauftragung erfolgt stufenweise: Die erste Stufe umfasst die Leistungsphasen 1 und 2, die weiteren Stufen die Leistungsphasen 2 bis 4 sowie 5 bis 7. Das Planungsteam startet in die Planungsphase 2.
Ist die Genehmigung für den Bau erteilt, werden die technischen Dokumente und Leistungsbeschreibungen vorbereitet und die Ausschreibung startet. Die Ausschreibung könnte im Herbst 2027 beginnen. Der Baubeginn ist für 2028 vorgesehen.
Viele Fachfragen werden abgestimmt
In den kommenden Monaten stimmen die Landeshauptstadt und das Planungsteam alle Fachdetails des Entwurfes ab. Dafür werden Planungsgruppen aus Fachleuten von beiden Seiten gebildet. Unter anderem geht es um die Verkehrsanlagen, die Gleise oder die Leitungen für Fernwärme, Kommunikation und Strom sowie den ÖPNV.
Aufgestellt wird außerdem der Terminplan für die Vorplanung und den finalen Entwurf. Um mit dem Bau beginnen zu können, müssen alle Belange zusammengeführt werden. Damit aus dem Siegerentwurf eine echte Brücke wird, muss die Planung mit zahlreichen Behörden und weiteren Beteiligten abgestimmt werden. Dazu gehören das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA), sowie Umwelt-, Naturschutz-, Hochwasserschutz- und Denkmalschutzbehörden. Das Brückenareal liegt in einem streng geschützten FFH-Gebiet (Flora-Fauna-Habitat). So müssen die Baustellenlogistik und der Artenschutz abgeglichen sein.
