Busfahrerstreik in der Oberlausitz - drei Tage! Wer nicht mitmacht...
Viele Busse bleiben im Depot. Am Morgen hat ein dreitägiger Warnstreik im Regionalverkehr in der Oberlausitz begonnen. Die Gewerkschaft will die Arbeitgeber im Tarifstreit zum Einlenken zwingen. Ver.di hat deshalb die Beschäftigten von Regiobus Oberlausitz, der Verkehrsbetriebe Hoyerswerda und Görlitz sowie der DB Regio Ost Zittau zum Arbeitskampf aufgerufen.
Nicht überall brauchen Pendler Plan B. Die Stadtbusse und Straßenbahnen in Görlitz rollen - zumindest heute bis 20 Uhr, so haben es die Görlitzer Verkehrsbetriebe angekündigt. Das sei eine Besonderheit, dass wenige Kollegen für alle stehen. Es könne aber keiner gezwungen werden streiken, sagte uns Sven Vogel von ver.di.
Die für Regiobus Oberlausitz vertraglich gebundenen Subunternehmen sind ebenfalls auf der Straße. Für sie gilt der Streikaufruf nicht. So werden im Landkreis Bautzen einige Überland-Linien bedient. Auch Omnibusverkehr Oberlausitz ist auf Achse.
Die Tarifverhandlungen gehen am 12. Mai weiter. Die Gewerkschaft erwartet bis dahin ein neues Angebot der Arbeitgeber, das auch das Thema Fünf-Tage-Woche im Schichtdienst aufgreift.
